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Clemens von Braunmühl

Professional Coaching - Wer in aller Welt braucht denn so was?

Im beruflichen Umfeld gewinnt Coaching Schritt für Schritt auch in Deutschland an Fahrt. Doch während bei unseren Weltmarktkonkurrenten USA Coaching als erfolgreiches Instrument eingesetzt wird, tun sich bei uns noch viele, vor allem konservative Unternehmen schwer damit. Wenig bis gar keine Erfahrung, kein Wissen um Anlässe, Einsatz- möglichkeiten oder gar Entwicklungschancen durch Coachingprozesse einschätzen zu können, nähren Vorbehalte. Dabei sind die Förderperspektiven für Coachees und deren Unternehmen durch professionelles Coaching enorm. Clemens von Braunmühl durfte diese Erfahrung machen. Lesen Sie, welche Eindrücke er mitbringt.


Begriff und Handlungsrahmen

Der Coach hat nicht die Aufgabe und Rolle, alles besser zu wissen und gut gemeinte Ratschläge zu erteilen. Er unterstützt den Coachee bei der Entfaltung seiner Persönlichkeit, seines Profils, ohne ihn dabei in eine vorgegebene Form zu pressen.

In der Welt des Sports bedeutet Coach (engl.): Sportlehrer, Trainer und Betreuer. Seine Funktion ist allgemein die, den ihm anvertrauten Sportler (der Coachee) auf seine Aufgaben gut vorzubereiten, ihn durch wichtige Veranstaltungen oder Spiele hindurch zu begleiten und ihn auf dem Weg zu seinen Zielen zu höchsten Leistungen zu führen.

Im beruflichen Kontext kann das recht ähnlich aussehen. Dabei stand die Begleitung des Coachees Clemens von Braunmühl aus München bei Entwicklungs- und Veränderungsprozessen im Vordergrund der Tätigkeit, und nicht so sehr die Beratung.


Typische Anlässe und Szenarien

Aus diesem Begriffsverständnis heraus ergibt sich auch das Betätigungsfeld im beruflichen Umfeld. Einige typische Anlässe und häufige Themen für Professional Coachings sind:

  • Begleitung in neue beruflichen Aufgaben (Zielgruppe: Leistungsträger, Führungskräfte/Manager, Projektleiter)
  • Individuelles, persönliches Veränderungsmanagement (Karriereförderung, Out-placement)
  • Entwicklung und Förderung der individuellen Persönlichkeit, des Arbeits- und Führungsstils
  • Erarbeiten eines Work-Life-Plans zur Verwirklichung von Work-Life-Balance
  • Fachbegleitung und Steigerung spezieller Fachkompetenzen (Rhetorik, Gesprächsführung, Auftreten/Wirkung)
  • Steigerung der persönlichen Leistungsfähigkeit bei gesunden Ziel-/ Rahmenbedingungen


Für einen Coachee bedeutet der Coaching-Prozess eine hervorragende Ergänzung – nicht Ersatz – zu den herkömmlichen Fördermöglichkeiten im Beruf, wie beispielsweise ordentlich geführt zu werden oder sich in Fachseminaren weiterzubilden.

Schon während der ersten Sitzungen war Herr von Braunmühl überzeugt, dass ein Coaching effektiver ist als ein Seminar. Seine speziellen Bedürfnisse wurden vom unabhängigen Coach sehr individuell gefordert und konsequent bei der Erreichung der Ziele im beruflichen Rahmen begleitet. Und dies wesentlich intensiver, oft tiefgehender und provokativer als dies im klassischem Führungsverhältnis oft realisierbar ist.

Für das Unternehmen, wenn es sich, wie in Herr von Braunmühls Fall, am Coaching beteiligt und in der Regel den Aufwand trägt, sind ebenfalls lohnende Erfolgspotenziale erschließbar: Leistungsfähige, sich gesund und authentisch entwickelnde Mitarbeiter und Manager, die, wenn sie Coaching bewilligt bekommen, doch oft wichtige Schlüsselpositionen für den Unternehmenserfolg bekleiden. Dies kann die aktuelle Situation betreffen, ebenso wie die Vorbereitung auf geplante Projekte und Aufgabenbereiche.

Gerade im persönlichen Veränderungsmanagement kommt dem Coaching eine bedeutende Rolle zu. So können beispielsweise (oft noch recht junge) Nachwuchsführungskräfte in einen erweiterten Verantwortungsbereich professionell hinein begleitet werden:

  • Umgang mit sich selbst in der neuen Aufgabe, Entwicklung eines souveränen Führungsstils,
  • Schaffen einer gesunden Balance zwischen Beruf und Privatleben trotz höherer Belastungen,
  • Etablierung in der neuen Rolle als Führungskraft, Auftritt und Kommunikation.


Clemens von Braunmühl

Herr von Braunmühl hatte vor Beginn des Coachings schon einige Jahre Erfahrung in der Führung eines kleinen Teams. Durch eine Beförderung wurde das Team größer und seine Führungsverantwortung komplexer. Er besprach mit seinem Coach Führungsthemen, Teambildung, Mitarbeitermotivation, Persönlichkeitsentwicklung und Karrierefragen.

Doch auch bei Mitarbeitern und Führungskräften, die ein Unternehmen verlassen und sich im Markt neuen Aufgaben zuwenden wollen oder auch sollen kann der Coach absolut wirkungsvoll unterstützen und begleiten. So gilt es hier, Wissen, Erfahrung, Persönlichkeit, Profil, Stärken, Schwächen auf den aktuellen Stand zu bringen, neue Perspektiven und lohnende Ziele für die Zukunft zu entwickeln und aufzuzeigen. Gerade Personen, die längere Zeit in ein und demselben Unternehmen tätig waren, tun sich oft schwer, die Veränderung ganzheitlich zu begreifen.

Sie sehen oft nur die Gefahren und Unannehmlichkeiten, die daraus resultieren, jedoch nicht die Chancen und positiven neuen Möglichkeiten, die es stets auch gibt. Was für den Coachee in diesem Fall emotionale Stütze und konkrete fachliche Hilfe bedeutet, das bringt dem Unternehmen im Outplacement Beschleunigung des Vorganges, sehr oft dadurch Aufwandssenkung und es stellt einen merklichen, direkt spürbaren Baustein in der sozialen Verantwortung des Unternehmens gegenüber scheidenden, verdienten Mitarbeitern dar.


Coachingprozess: Vorgehen und Methoden

Vor dem eigentlichen Coaching werden in einem Vorgespräch die Ausgangssituation und eine klare Zielsetzung besprochen. Herr von Braunmühl erhielt Einblick in die Methoden und Vorgehensweisen, sowie den zu erwartenden Aufwandsrahmen und lernte den Coach persönlich kennen. Eine beiderseitige Akzeptanz bildet eine wesentliche Voraussetzung für die angestrebte Zusammenarbeit. Für Herrn von Braunmühl war es an diesem Punkt auch wichtig, dass die Vorstellungen von Führung und Werten übereinstimmten. Er erwartete von seinem Coach viel Erfahrung und Führungspraxis im Top Management.

Stimmt die Chemie, beginnt das Coaching mit einer fundierten Bestandsaufnahme der aktuellen Situation. Dazu gehören der bisherige Werdegang, Erreichtes und Verpasstes, sowie die Ermittlung des beruflichen Kompetenzprofils.

Entwicklungsaufgaben im persönlichen Bereich sind ganzheitlich zu betrachten, man denke nur an den Bereich Work-Life-Balance. Sie schließen also Berufliches und Privates in die Coachingarbeit mit ein. Mit einem professionellen Methodenmix (Interviews, zirkuläres Fragen, Tests) ermittelt der Coach ein Stärke-/Schwächeprofil von einem Coachee. Werden hier dann beispielsweise Entwicklungs- oder Leistungsblockaden sichtbar, können Methoden wie „das Innere Team“ (eine hochwirksame Anwendung aus der der Kommunikationspsychologie, vgl. auch Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden/3, Hamburg 1998), erlebnisaktivierende Sequenzen, sowie intensive, vertiefende Gespräche dazu herangezogen werden, diese zu bearbeiten.

Ablaufplan Entwicklungsphasen

Zur Entwicklung neuer, lohnender Perspektiven gehört dann das „realistische Phantasieren“. Attraktive und motivierende Ziele finden den Weg ans Tageslicht, Wege, sie zu erreichen können erarbeitet und angegangen werden. Dabei stehen oft innere und äußere Entscheidungen an. Lasten diese gegebenenfalls zu schwer auf dem Coachee, hilft der Coach mit Impulsen und Disziplin, diese Hürden (dennoch aus eigener Kraft) zu nehmen. Wichtig ist, sich bewusst zu machen, was sowohl im Kopf wie auch der Seele dabei vorgeht. Herz und Verstand müssen sich finden, wenn höchste Leistung angestrebt wird. Der Coach unterstützt systematisch, sich die inneren Vorgänge, das Wenn und Aber bei Entscheidungen klar zu machen und zu bearbeiten, die tatsächliche Motivation und innere Wünsche auszuloten und zu einem machbaren Ergebnis zu kommen.

Am Ende des Coachingprozesses, wenn er eng gefasst und auf einzeln benennbare Ziele verstanden wird, besteht wiederum in einem formalen Abschlussgespräch. Die eingangs besprochenen Ziele werden mit dem Erreichten verglichen und nach Maßgabe des Coachees auch dem Unternehmen bzw. dem Auftraggeber benannt. Absolute Vertraulichkeit gegenüber sensiblen Details und dem Auf- und Ab des Coachingprozesses ist dabei zu gewährleisten. Herr von Braunmühl bestimmte hier selbst über die Offenlegung von Einzelheiten.


Ceterum Censeo

…dass Professional Coaching heute als Entwicklungsinstrument zu den Standards in leistungsfähigen Unternehmen zu zählen ist. Um in Wirtschaft und Politik voran zu kommen, genügen fachliches und technisches Wissen längst nicht mehr. Wichtig sind parallel dazu eine gewinnende, unternehmerisch geprägte Persönlichkeit und ganz besonders ein konsequent zielgerichtetes Handeln.

Dabei ist und bleibt als oberste Prämisse das persönliche Wohlergehen der gecoachten Person. Angestrebt wird der Einklang von ganz individuellen Talenten, Potenzialen und Zielen, keine Karriere um jeden Preis, sondern einen als gesund und wertvoll ge- und erlebten Beruf.

Coaching, als individuell auf die Einzelperson abgestimmte berufliche Begleitung, ist die heute wohl intensivste und erfolgreichste Form der Förderung. Der Coach kann in allen Entwicklungsschritten fördernd auftreten, um neue Perspektiven zu entwickeln, schwierige Hürden zu nehmen und damit auch langfristige Ziele erfolgreich für sich und das Unternehmen zu erreichen. Clemens von Braunmühl sieht den Nutzen für sich in der Motivation und den neuen Impulsen für die Team-/Mitarbeiterführung. Sein Arbeitgeber profitiert seiner Ansicht nach von einer motivierten Führungskraft, die ihr „Handwerk“ versteht, da er neue Energien aus gut geführten Teams und Individuen frei setzen kann. Ihm geht die Führung besser von der Hand, er ist weniger belastet und kann selber mehr leisten.

Um die eigenen Potentiale ausschöpfen zu können, empfiehlt Herr von Braunmühl jedem Coachee mit dem Coach offen über sich und die Anliegen zu sprechen und die Umsetzung dessen, was man aus dem Coaching mitnimmt.

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